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Mit dem „VibroTrack“ kleinste Schäden aufspüren

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Die erste Generation von Windkraftanlagen ist inzwischen über 2o Jahre in Betrieb. Um den Zustand der Anlagen zu prüfen entwickelt das Fraunhofer IOSB ein Gerät zur Schwingungsmessung.

Rotor und Turm einer Windkraftanlage sind auch im Normalbetrieb starken Schwingungen ausgesetzt. Die Analyse dieser Schwingungen ist wichtiger Bestandteil der Wartung der Anlagen. Der Nachteil: Bisher waren Messungen nur punktuell mit Hilfe von Sensoren direkt an Turm oder Rotorblättern möglich. Ein umfassendes Schwingungsmuster erhält man auf diese Weise nicht.

Forscher des Fraunhofer IOSB (Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung) haben mit dem „VibroTrack“ ein technisches System entwickelt, das aus mehreren hundert Metern Entfernung eine Schwingungsanalyse der gesamten Anlage erstellt. Es besteht aus einem Laser, der auf die Anlage gerichtet ist und die Schwingungen auf beliebigen Stellen der Oberfläche messen kann. Mit Hilfe eines IT-basierten Trackingsystems kann der Laser die Drehbewegung der Rotorblätter nachführen. Auf diese Weise lassen sich beliebig viele Punkte der Anlage im laufenden Betrieb scannen.

Ein Testlauf für das System soll auf dem Karlsruher Energieberg stattfinden.

Quelle:
www.iosb.fraunhofer.de/servlet/is/42783/

 

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vibroTrack.jpg